Nachtschattengewächse

Enzianstrauch

Lycianthes rantonnetii

Blaustrauch, Blauer Kartoffelbaum — ein Kübelstrauch, der von Mai bis zum Frost blüht und sich leicht aus Stecklingen vermehren lässt.

  • 1 Pflanze im Bestand
  • Alle Teile giftig
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  • Licht

    Volle Sonne

  • Wasser

    Viel

  • Pflege

    Mittel

  • Vermehrung

    Stecklinge

  • Beste Zeit

    Frühjahr

  • Winterhärte

    Nur frostfrei

PORTRÄT

Ein Strauch, der den ganzen Sommer blau blüht

Und einer, von dem man leicht mehr bekommt, als man selbst unterbringen kann.

Der Enzianstrauch stammt aus Südamerika und gehört zu den Nachtschattengewächsen — verwandt also mit Kartoffel und Tomate, was ihm den Namen Blauer Kartoffelbaum eingetragen hat. Mit Enziangewächsen hat er trotz seines gebräuchlichsten Namens nichts zu tun; gemeint ist die Farbe.

Standort

Voll sonnig bis leicht halbschattig, gern windgeschützt. Je mehr Sonne, desto durchgehender die Blüte. Er steht in der Regel im Kübel, weil er im Herbst hereingeholt werden muss.

Gießen und düngen

Während der Blüte hat er einen erheblichen Wasser- und Nährstoffbedarf — die Erde sollte nicht austrocknen, Staunässe verträgt er aber ebenso wenig. Ein Blühdünger in der Wachstumszeit lohnt sich; ohne ihn lässt die Blüte spürbar nach.

Überwintern

Er ist nicht winterhart und muss vor dem ersten Frost hereingeholt werden. Am besten hell und kühl, aber frostfrei; dort verliert er einen Teil seiner Blätter, was normal ist. Dunkel und warm überwintert er schlecht — dann treibt er lang und dünn aus.

Schneiden

Er verträgt Rückschnitt gut und dankt ihn mit buschigerem Wuchs. Der übliche Zeitpunkt ist das späte Winterende, kurz vor dem Neuaustrieb. Was dabei abfällt, ist zugleich das Material für den nächsten Punkt.

Vermehren

Stecklinge sind der einfachste Weg: halbverholzte Triebspitzen von etwa zehn Zentimetern, untere Blätter entfernen, in feuchtes Substrat. Warm und hell gestellt bewurzeln sie in einigen Wochen recht zuverlässig — weshalb aus einem Strauch schnell mehr werden, als eine Terrasse fasst.

Ein Hinweis, der dazugehört

Alle Pflanzenteile sind wie bei vielen Nachtschattengewächsen giftig. In Haushalten mit kleinen Kindern oder knabbernden Tieren gehört er außer Reichweite.

AUS DEM BESTAND

Noch eine Rarität bei PlantHub

Diese Art wird bisher von einer Handvoll Menschen dokumentiert. Für Durchschnitte und Verläufe ist das zu wenig — wir zeigen, was ohne Rückschluss auf einzelne Personen geht.

Keine Namen, keine Orte. Gezählt wird nur, was öffentlich steht. Wer eine Pflanze hält und wo sie wächst, erscheint hier nicht — auch nicht mittelbar.

Im Bestand

unter 5

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Weitergaben

unter 5

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Fragen zum Enzianstrauch

Ist der Enzianstrauch winterhart?

Nein. Er muss vor dem ersten Frost hereingeholt und hell, kühl und frostfrei überwintert werden. Blattverlust im Winterquartier ist normal.

Wann und wie schneide ich ihn zurück?

Üblicherweise am Ende des Winters, kurz vor dem Neuaustrieb. Er verträgt den Schnitt gut und wächst danach buschiger. Die abgeschnittenen Triebe eignen sich als Stecklinge.

Wie ziehe ich Stecklinge?

Halbverholzte Triebspitzen von etwa zehn Zentimetern schneiden, die unteren Blätter entfernen und in feuchtes Substrat stecken. Warm und hell aufgestellt bewurzeln sie in einigen Wochen.

Ist er giftig?

Ja, alle Pflanzenteile — wie bei vielen Nachtschattengewächsen. In Haushalten mit kleinen Kindern oder Haustieren gehört er außer Reichweite.

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